Was ist ein 100×150 mm Thermolabel?

Das 100x150 Thermolabel (100 × 150 mm) ist das gängigste Versandlabel-Format für Rollen-Thermodrucker wie Xprinter, Zebra und TSC. Es ist 10 cm breit und 15 cm hoch – Barcode, Adressblock und Sendungsnummer passen perfekt darauf. Da die Rollenbreite 100 mm beträgt, muss auch die Papierbreite im Druckertreiber auf 100 mm eingestellt sein.

Dieses Format ist die Zielgröße, in die für A4 erstellte Marktplatz-Label zugeschnitten und übertragen werden. Richtig zugeschnitten druckt der Barcode in Originalgröße und Handscanner oder Smartphones erfassen das Label sofort beim ersten Versuch.

Warum ein Thermolabel statt A4?

  • Geschwindigkeit: Ein Rollen-Thermodrucker druckt ohne Wartezeit pro Einzelseite.
  • Kosten: Kein Toner, keine Patronen – du verbrauchst nur die Label-Rolle selbst.
  • Schärfe: Der Barcode wird direkt auf das Thermopapier gedruckt; selbst 203 dpi reichen für Versand-Barcodes völlig aus.
  • Selbstklebend: Das Label kommt direkt aufs Paket; kein Zuschneiden oder Klebeband nötig.
  • Keine Skalierung: Auf einer 100×150 mm Zeichenfläche verkleinert der Drucker den Inhalt nicht künstlich.

Vom A4-Label zu 100x150 mm

Marktplatz-Label werden als A4 ausgegeben und lassen sich nicht direkt an Thermodrucker senden. KargoLabel schneidet den Label-Bereich aus dem A4-PDF aus und platziert ihn auf 100×150 mm. Da das PDF nicht in ein Bild umgewandelt wird, bleibt die Qualität von Barcode und Text vollständig erhalten.

Nutze beim Drucken im eigenen Druckertreiber die Option "Tatsächliche Größe". Druckst du direkt aus dem Browser, setze die Ränder auf null und deaktiviere die Skalierung.

Die richtigen Druckeinstellungen

  • Papierformat: 100 × 150 mm; Rollenbreite 100 mm.
  • Skalierung: 100 % / Tatsächliche Größe; "An Seite anpassen" deaktiviert.
  • Ausrichtung: Hochformat.
  • Druckdichte/Schwärzung: der empfohlene Mittelwert des Herstellers; zu geringe Dichte lässt den Barcode verblassen.
  • Drucke beim ersten Mal ein einzelnes Label zur Probe; scanne den Barcode und drucke erst dann in Serie.

Lagerung und Lesbarkeit der Label

Thermopapier verblasst bei längerer Einwirkung von Hitze und Sonnenlicht. Bewahre gedruckte Label nicht an sonnigen Orten oder auf warmen Oberflächen auf; lagere die Rollen bis zum Einsatz kühl und trocken.

Auch Klebeband über dem Barcode kann die Lesbarkeit stören: Das Band reflektiert Licht und blendet den Scanner. Achte beim Aufkleben auf das Paket darauf, den Barcode nicht zu überkleben.

Der Unterschied zwischen 203 dpi und 300 dpi

Thermo-Barcodedrucker arbeiten meist mit einer Auflösung von 203 dpi; Standard-Versandbarcodes lassen sich damit problemlos lesen. Modelle mit 300 dpi liefern feinere Linien und schärfere kleine Schriften – ideal, wenn das Label einen QR-Code, eine lange Sendungsnummer oder sehr kleine Texte enthält.

Auch die Druckschwärzung beeinflusst die Lesbarkeit: Ist der Druck zu hell, bleiben die Striche blass; ist er zu dunkel, verlaufen sie ineinander. Am sichersten fährst du, wenn du mit der Herstellerempfehlung startest und das erste Label testweise scannst.

  • 203 dpi reichen für Standard-Versandbarcodes völlig aus.
  • Bei feinen Schriften und dichten QR-Codes sorgt 300 dpi für ein sauberes Ergebnis.
  • Passe die Druckdichte am besten per Testdruck an.
Funktioniert ein 100x150 Thermo-Label auf jedem Drucker?

Es funktioniert auf den meisten Thermo-Barcodedruckern mit 100 mm Rollenbreite; bei Modellen von Xprinter, Zebra oder TSC ist dieses Format standardmäßig voreingestellt. Mit passendem Label-Papier klappt der Druck auch auf einem Laserdrucker.

Sollte ich 80x120 mm oder 100x150 mm wählen?

Für kleine Pakete reicht 80×120 mm völlig aus und spart Platz. Bei langen Adressen, speziellen Vorgaben des Versanddienstleisters oder schwächeren Scannern ist 100×150 mm die sicherere Wahl.

Reicht ein 203 dpi Drucker für Versandbarcodes?

Ja. Gängige Versandbarcodes lassen sich bei 203 dpi zuverlässig erfassen. Nur bei sehr kleiner Schrift oder dichten QR-Codes bringt ein 300-dpi-Modell sichtbare Vorteile.

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